hochseeangeln polen

 

Wissenswert ist, dass Torfvorkommen, heute Moor genannt, nach dem Auftauen des skandinavischen Inlandeises, ca. 10 Tausend Jahre v. u. Z. auftauchten. Sie entstanden auf dem Gebiet des hohen Torfmoors aus abgestorbenen Sumpfpflanzen. In polnischen Gebieten verwendete man Moor zu Heilzwecken zum ersten Mal im Jahre 1858 in Krynica. Man stach es in den Bergtorfvorkommen, die mit Nadelhochwald (pol. „bór iglasty“)bewachsen waren, daher die Bezeichnung „borowina“ (Moor).  Der Kolberger Erdboden schenkte uns einen zweiten (neben der Sole) Bodenschatz. 1882 wurde das Moor von dem Kolberger Balneologen Dr. Herman Hirschfeld untersucht und zu Heilzwecken eingeführt, was bis zum heutigen Tage der Fall ist. Das hiesige Moor enthält wertvolle biologische Bestandteile, die einen sehr günstigen Einfluss auf den erkranken Bewegungsapparat und rheumatische Erkrankungen haben. Darüber hinaus - das ist allerdings nicht wissenschaftlich belegt, aber in aller Munde - wird es das „Kolberger Viagra“ genannt. 
Die Moorvorkommen in Kolberg befinden sich an der Ausfahrtsstraße nach Köslin. Das Moor ist ein Berg-Rohstoff. Leute, die an seiner Gewinnung arbeiten, werden als Bergleute betrachtet. Sie arbeiten im Tagebau mithilfe eines speziellen Baggers.
Eine touristische Attraktion ist die Möglichkeit, den Tagebau zu besichtigen, nachdem man eine Genehmigung von der Direktion des Staatlichen Unternehmens „Kurort Kolberg“ bekommen hat.
In den Heilanstalten und Sanatorien werden die Kurgäste solchen Behandlungen wie Moorbad, Moorpackung und Moorumschlag unterzogen. Die Moorqualität ist derart gut, dass das Moor zu vielen inländischen und ausländischen Sanatorien befördert wird.
Bevor das Kolberger Moor als ein natürliches Heilmittel genutzt wurde, wurde es auch zu anderen Zwecken genutzt. Als man den Seepark (Anfang des 19 Jhs.) schuf, pflanzte man die Bäume und Sträucher in Moorschollen an, damit sie in dem weißem Sand Wurzeln schlagen konnten.
Seit einigen Jahren findet in Kluki eine Folklorveranstaltung unter dem Namen die „schwarze Hochzeit“ statt, die alle Besucherrekorde bricht. Sie knüpft an einen Brauch an aus dem 19 Jh. Der bestand darin, dass die einheimische Bevölkerung Torf gefördert hatte. Es stellte sich heraus, dass sich damit nicht nur die Bewohner der Region in der Nähe von Słupsk, aber auch die Kolberger und Bewohner der umliegenden Dörfer beschäftigten. Alte überliefern, wie man das in Kolberg machte. Der Torfabbau begann in der Regel im frühen Frühling und dauerte gewöhnlich zwei Wochen. Mit speziellen Messern würfelte man die Torfschichten und dann legte man sie schichtweise in die Sonne und in den Wind zur Austrocknung. Die Fördernden hatten eigene Grundstücke, die mit Birkenstöcken und Tafeln mit den Namen der Berechtigten gekennzeichnet waren. Am Nachmittag, nachdem man die harte und mühselige Arbeit beendet hatte, begann man gemeinsam zu feiern. Bei angenehmer Blasorchestermusik aß man fett und gut. Man trank auch reichlich. Mit Witzen, Flirten und Tanzen auf dem schwarzen, sumpfigen Boden war kein Ende abzusehen.
Sicherlich endete eine Menge von den "Moorernten" vor dem Traualtar. Wahrscheinlich daher die Bezeichnung „die schwarze Hochzeit“.
Es kam vor, dass man Torf auch im Hochsommer abbaute. Da gab es dann eine zusätzliche Nachfeier zu der „schwarzen Hochzeit“. Es lohnt sich vielleicht, auch in Kolberg, ähnlich wie in Kluki, eine „schwarze Hochzeit“ abzuhalten.

Wissenswert ist, dass Torfvorkommen, heute Moor genannt, nach dem Auftauen des skandinavischen Inlandeises, ca. 10 Tausend Jahre v. u. Z. auftauchten. Sie entstanden auf dem Gebiet des hohen Torfmoors aus abgestorbenen Sumpfpflanzen. In polnischen Gebieten verwendete man Moor zu Heilzwecken zum ersten Mal im Jahre 1858 in Krynica. Man stach es in den Bergtorfvorkommen, die mit Nadelhochwald (pol. „bór iglasty“)bewachsen waren, daher die Bezeichnung „borowina“ (Moor).  Der Kolberger Erdboden schenkte uns einen zweiten (neben der Sole) Bodenschatz. 1882 wurde das Moor von dem Kolberger Balneologen Dr. Herman Hirschfeld untersucht und zu Heilzwecken eingeführt, was bis zum heutigen Tage der Fall ist. Das hiesige Moor enthält wertvolle biologische Bestandteile, die einen sehr günstigen Einfluss auf den erkranken Bewegungsapparat und rheumatische Erkrankungen haben. Darüber hinaus - das ist allerdings nicht wissenschaftlich belegt, aber in aller Munde - wird es das „Kolberger Viagra“ genannt. 
Die Moorvorkommen in Kolberg befinden sich an der Ausfahrtsstraße nach Köslin. Das Moor ist ein Berg-Rohstoff. Leute, die an seiner Gewinnung arbeiten, werden als Bergleute betrachtet. Sie arbeiten im Tagebau mithilfe eines speziellen Baggers.
Eine touristische Attraktion ist die Möglichkeit, den Tagebau zu besichtigen, nachdem man eine Genehmigung von der Direktion des Staatlichen Unternehmens „Kurort Kolberg“ bekommen hat.
In den Heilanstalten und Sanatorien werden die Kurgäste solchen Behandlungen wie Moorbad, Moorpackung und Moorumschlag unterzogen. Die Moorqualität ist derart gut, dass das Moor zu vielen inländischen und ausländischen Sanatorien befördert wird.
Bevor das Kolberger Moor als ein natürliches Heilmittel genutzt wurde, wurde es auch zu anderen Zwecken genutzt. Als man den Seepark (Anfang des 19.Jhs.) schuf, pflanzte man die Bäume und Sträucher in Moorschollen an, damit sie in dem weißem Sand Wurzeln schlagen konnten.
Seit einigen Jahren findet in Kluki eine Folklorveranstaltung unter dem Namen die „schwarze Hochzeit“ statt, die alle Besucherrekorde bricht. Sie knüpft an einen Brauch an aus dem 19. Jh. Der bestand darin, dass die einheimische Bevölkerung Torf gefördert hatte. Es stellte sich heraus, dass sich damit nicht nur die Bewohner der Region in der Nähe von Słupsk, aber auch die Kolberger und Bewohner der umliegenden Dörfer beschäftigten. Alte überliefern, wie man das in Kolberg machte. Der Torfabbau begann in der Regel im frühen Frühling und dauerte gewöhnlich zwei Wochen. Mit speziellen Messern würfelte man die Torfschichten und dann legte man sie schichtweise in die Sonne und in den Wind zur Austrocknung. Die Fördernden hatten eigene Grundstücke, die mit Birkenstöcken und Tafeln mit den Namen der Berechtigten gekennzeichnet waren. Am Nachmittag, nachdem man die harte und mühselige Arbeit beendet hatte, begann man gemeinsam zu feiern. Bei angenehmer Blasorchestermusik aß man fett und gut. Man trank auch reichlich. Mit Witzen, Flirten und Tanzen auf dem schwarzen, sumpfigen Boden war kein Ende abzusehen.
Sicherlich endete eine Menge von den "Moorernten" vor dem Traualtar. Wahrscheinlich daher die Bezeichnung „die schwarze Hochzeit“.
Es kam vor, dass man Torf auch im Hochsommer abbaute. Da gab es dann eine zusätzliche Nachfeier zu der „schwarzen Hochzeit“. Es lohnt sich vielleicht, auch in Kolberg, ähnlich wie in Kluki, eine „schwarze Hochzeit“ abzuhalten.