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Budzistowo
Budzistowo

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Die Hauptattraktion von Budzistowo ist die gotische Kirche, die im Jahre 1222 errichtet wurde. Sie wurde von Herzogin Mirosława gestiftet, im 17.Jahrhundert sowie 1758, 1824 und 1980 saniert. Auf dem Gelände des heutigen Budzistowo lag das alte Kolberg. Dort gründete Bolesław der Tapfere im Jahre 1000 ein zu dem Erzbistum in Gnesen gehörendes Bistum. Nach der Chronik von Gallus Anonymus wurde die Stadt Anfang des 12.Jahrhunderts von Bolesław Schiefmund erobert. Hier unterrichtete Otto der Heilige und hier weihte er die neue Kirche ein.Von der alten Stadt ist eine mittelalterliche Wallburg (7. – 13. Jahrhundert) und die St. Johannes-Kirche erhalten geblieben. Die heutige Kirche wurde von Herzogin Mirosława, Mutter von Barnim 1. gestiftet und anschließend dem Benediktinerkloster in Mogilno übergeben. Diese wurde im 17. Jahrhundert wurde saniert. Im Jahre 1758 erlitt die Kirche während der Stadtbelagerung von den Russen große Schäden, aber dank der Großzügigkeit der Stadteinwohner wurde sie wieder aufgebaut. Während der Napoleonkriege wurde die Kirche erneut sehr beschädigt und später im Jahre 1824, restauriert. Den 2. Weltkrieg überstand sie ohne große Schäden. Trotz langjähriger Bemühungen wurde die Kirche nicht der Pfarrgemeinde übergeben. 1959-80 ließ die Wojewodschaftsdenkmalpflege das Objekt renovieren und zu einem Museum umbauen, welches die Dauerausstellung „Urzeiten des Kolberger Landes“ beherbergte. 1981 übergab die örtliche Regierung die Kirche der Kolberger Pfarrgemeinde St. Martin. Nach der Anpassung des Kircheninneren an die sakralen Funktionen dient sie als Filialkirche. Sie gilt als ein ehrwürdiges Denkmal der Gegenwart Polens in diesem Gebiet und ist als ein Bindeglied zwischen den alten Zeiten, dem neuen Polen und der kirchlichen Wirklichkeit zu betrachten. Die Johannes der Täufer-Kirche ist das einzige erhaltene Objekt der frühmittelalterlichen Backsteinarchitektur in der Altstadt. Beschreibung der Kirche von Außen und Innen: einschiffig, verputzt, nach Osten gerichtet, Chor von drei Seiten geschlossen, massives Dach aus Backstein. Das Schiff ist 8 Meter lang, 5 Meter breit und 6 Meter hoch. Spitzbogenfenster und spitzbogige Türen. Satteldach mit Ziegel bedeckt.Flache Balkendecke aus Lärche. Gestärkte Giebelwand mit spitzbogigen Blenden, über dem Giebel ein durchbrochener Turm. Kunstgeschichtlich gehört das Objekt zu den Kirchen mit einem stilistischen Übergangscharakter (Übergang von Romanik zu Gotik) und ist ein in Polen selten vorkommendes Beispiel für eine Saalkirche mit einer mit Kegeldach bedeckten Hauptapsis. Alte Innenausstattung: Die Innenausstattung ist sehr karg, erwähnenswert sind zwei Gegenstände: die zeitgenössische Statue des Heiligen Johannes des Täufers und ein Harmonium aus der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert. (Quelle: www.parseta.pl)

 


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